Nach der Geburt

Bei vielen frischgebackenen Eltern wird das neue Elternglück dadurch getrübt, dass ihnen Ärzt*innen, Hebammen oder das Klinikpersonal nach der Geburt mitteilen müssen, dass Verdacht oder Gewissheit darüber besteht, dass das neugeborene Kind krank oder behindert ist.
Erstinformationen zum Krankheitsbild oder zur Behinderung des Kindes werden den Eltern sicherlich bereits von den erstbetreuenden Ärzt*innen, Hebammen oder den Krankenschwestern in der Geburtsklinik übergeben.
Die Mitarbeiter*innen des Sozialdienstes in der Geburtsklinik sind unmittelbare weitere Ansprechpartner*innen für das Procedere in und nach dem Klinikaufenthalt.

Geburtskliniken

In Regensburg stehen Ihnen insgesamt zwei Geburtskliniken zur Verfügung, die für werdende Eltern regelmäßige Informationsabende über das Angebot der Klinik veranstalten. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die Kliniken.

Klinik St. Hedwig
Steinmetzstraße 1-3
93049 Regensburg
Telefon: 0941-369 98
E-Mail: klinik-st-hedwig@barmherzige-regensburg.de
Homepage: www.barmherzige-hedwig.de

Caritas-Krankenhaus St. Josef
Landshuter Straße 65
93053 Regensburg
Telefon: info@caritasstjosef.de
Homepage: www.caritasstjosef.de

Beinahe alle Eltern suchen nach der Diagnose auf die Frage „Warum“ eine Antwort. Ob sie diese finden oder nicht – der Austausch mit Familien, die auf gleiche oder ähnliche Weise betroffen sind, kann bereits zu diesem Zeitpunkt hilfreich und unterstützend sein. Wir raten Ihnen daher: Kontaktieren Sie baldmöglichst eine Ansprechpartner*in einer entsprechenden Selbsthilfegruppe, v. a. auch zum Erhalt von Erstinformationen über das Krankheits- und/oder Behinderungsbild.
Neben dem Gefühl der Trauer um das „normale Leben“ ist es aber dennoch wichtig, von Anfang an dem Kind mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung einen guten Start zu ermöglichen. Dazu gehört eine regelmäßig betreuende Kinderärzt*in des Vertrauens. (Kinderärzt*innen finden Sie im Telefonbuch unter der Rubrik „Ärzte“ → „Kinderärzte“. Persönliche Empfehlungen können hierzu auch Ansprechpartner*innen der betreffenden Selbsthilfegruppe geben.)

Sozialmedizinische Nachsorge, Sozialpädiatrisches Zentrum und Frühförderung

Bei Auffälligkeiten in der Entwicklung und/oder bei neurologischen Störungen sollte das Kind baldmöglichst in einem sozialpädiatrischen Zentrum vorgestellt werden. Neben ärztlicher Betreuung arbeiten hier Therapeut*innen verschiedenster Art Hand in Hand unter einem Dach. Frühzeitige Inanspruchnahme von interdisziplinärer Förderung kann die optimale Grundlage für eine gute Entwicklung Ihres Kindes sein.

Frühförderstellen

Als weitere Anlaufstellen möchten wir betroffenen Eltern die Frühförderstellen empfehlen.

Die interdisziplinäre Frühförderung bietet die Betreuung und Förderung von entwicklungsverzögerten, von Behinderung bedrohten und behinderten Kindern von Geburt bis zum Schuleintritt.

Die Frühförderung erfolgt als Komplexleistung. Sie umfasst heilpädägogisch-psychologische und medizinisch-therapeutische Leistungen aus einer Hand. Die Frühförderung kann entweder als mobiler Dienst in Anspruch genommen werden (zu Hause oder im Kindergarten) oder ambulant (in der interdisziplinären Frühförderstelle). Dieses Angebot ist für die Familien freiwillig und kostenlos und wird über Bezirke und Krankenkassen finanziert.

Weitere Angebote

Weitere Förder- und Therapiemöglichkeiten

Zusätzliche frühe Förder- und Therapiemöglichkeiten, die je nach Krankheits-/Behinderungsbild sinnvoll erscheinen, sind z. B. PEKiP, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie / Motopädagogik bzw. Psychomotorik und therapeutisches Reiten. Diese verschiedenen Förder- und Therapiemöglichkeiten möchten wir Ihnen nun kurz vorstellen. Entsprechende Adressen entnehmen Sie bitte dem örtlichen Telefonbuch oder befragen Sie die entsprechende Selbsthilfegruppe, Ihre KinderärztIn oder sonst eine Betreuungsperson Ihres Vertrauens nach entsprechenden Erfahrungen.

PEKiP: Prager-Eltern-Kind Programm

PEKiP will Eltern und ihr Baby im ersten Lebensjahr unterstützen und begleiten. Die Säuglinge sollen Anregungen zur Eigenaktivität, entsprechend dem jeweiligen Entwicklungsstand und dem Interesse des Kindes, erhalten. Da sich PEKiP an den Bedürfnissen und Kompetenzen der Kinder orientiert, können sowohl Frühgeborene als auch Babys mit einer Entwicklungsverzögerung teilnehmen.

Weitere Angebote zu PEKiP finden Sie auch im Programm von Herztöne e.V.

Ergotherapie

Die Ergotherapie kann durch verschiedene spielerische Übungen in Einzel- oder Gruppenterminen die Entwicklung des Kindes positiv beeinflussen. Eine solche Therapie wird bei Feststellung entsprechender Störungen, wie z.B. Bewegungsauffälligkeiten, Wahrnehmungsstörungen, Auffälligkeiten in der körperlichen und geistigen Entwicklung, Schwierigkeiten in der Grob- und Feinmotorik, bei Konzentrations- und Lernstörungen und vielen weiteren Alltagsproblemen durch die behandelnde ÄrztIn verordnet. Die Kosten trägt die Krankenkasse.

Logopädie

Aufgabe der Logopäd*innen ist es, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen, die Schwierigkeiten haben beim Saugen, Schlucken, Kauen, Trinken oder Essen, die häufig den Speichelfluss nicht kontrollieren können, die Störungen in der Sprachentwicklung haben oder aufgrund ihrer Behinderung nicht oder nur unzureichend oder zu spät sprechen lernen. Die Therapeut*innen stehen den Eltern beratend zur Seite und geben auch bereits im Säuglingsalter unterstützende Ratschläge zur Nahrungsaufnahme.

Bei Bestätigung einer Sprach-Störung durch die behandelnde ÄrztIn wird die logopädische Behandlung verordnet. Die Kosten werden von der Krankenkasse getragen.

Krankengymnastik / Physiotherapie

In der Physiotherapie wird bereits ab dem Säuglingsalter die Entwicklung wichtiger motorischer Grundlagen, wie z.B. der Muskelaufbau, gefördert. Durch Anleitung der Eltern können krankengymnastische Übungen nicht nur in der Einzeltherapiestunde, sondern auch zuhause regelmäßig durchgeführtwerden. Die Übungen sind spielerischer oder trainingshafter Natur. Nach Diagnostik, Befunderhebung und Überweisung durch die KinderärztIn wird ein entsprechendes, individuell auf das Kind abgestimmtes Trainingsprogramm zur Förderung der Motorik entwickelt. Die Kosten trägt nach Verordnung die Krankenkasse.

Motopädagogik / Psychomotorik

In der Motopädagogik / Psychomotorik werden Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt. Es handelt sich dabei um eine ganzheitliche Entwicklungsförderung, die individuell auf eine Gruppe von Kindern ausgerichtet ist und ohne Leistungsdruck stattfindet. Ziel der Förderung ist, Selbstkompetenz (Erfahrungen mit dem eigenen Körper), Sozialkompetenz (Erfahrungen im Miteinander) und Sachkompetenz (Auseinandersetzung mit Materialien) der Kinder anzuregen.

Bei dieser Therapieform sind besonders Kinder angesprochen, die im sozialen, motorischen oder sprachlichen Bereich Auffälligkeiten zeigen: z.B. Bewegungsmuffel, bewegungsüberaktive, ängstliche und unsichere Kinder, Kinder mit Sprachauffälligkeiten, mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten.

Weitere Informationen zu dieser Therapieform finden Sie im Internet unter dem Verein für Psychomotorik und Motopädagogik.

Therapeutisches Reiten

Überzeugende Erfahrungen und wissenschaftliche Befunde sprechen dafür, das Pferd als Helfer und Mittler im Bereich der Medizin, der Pädagogik und Psychologie sowie im Sport einzusetzen und damit kranken und behinderten Menschen entscheidende Lebenshilfen zu geben. Beim therapeutischen Reiten unterscheidet man drei Sparten:

Hippotherapie ist Krankengymnastik auf dem Pferd. Sie wird von der ÄrztIn verordnet. Das Pferd überträgt in der Gangart Schritt Bewegungsimpulse auf das Kind, die dem menschlichen Gangbild entsprechen. Hoch-, Tief- und Rotationsbewegungen des Pferderückens wirken in einer ganz direkten Weise auf das Kind und behandeln damit eine ganze Reihe von Bewegungsstörungen.

Heilpädagogisches Voltigieren wirkt positiv auf Verhaltensprobleme, Psychomotorik und Psyche von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Reiten als Sport für Behinderte fördert die Gesamtpersönlichkeit und trägt bei zur Erhaltung der Gesundheit, zur Freizeitgestaltung, zur sozialen Integration und Rehabilitation. Alle Formen des Reitens sind für sportfähige, behinderte Menschen möglich, gegebenenfalls mit speziellen Hilfsmitteln. Beim Reiten als Sport für behinderte Menschen bietet das Pferd unter Anleitung eines speziell dafür ausgebildeten Reitlehrers die Möglichkeit, Sport zu treiben – auch in der Gemeinschaft mit nichtbehinderten Reitern.

Weitere Informationen zu dieser Therapieform gibt der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte VKM-Regensburg im Internet über vkm-regensburg.de.

Regensburger Kinderzentrum St. Martin

Sozialpädiatrisches Zentrum – Kinder- und entwicklungsneurologische Ambulanz.
Sozialpädiatrisches Zentrum für Kinder von 0 – 18 Jahren mit neurologischen Störungen oder Auffälligkeiten in ihrer Entwicklung.

Für wen

  • Kinder mit Auffälligkeiten in verschiedensten Bereichen wie Sprache,
    Bewegungen, Intelligenz oder Emotionen
  • Kinder mit leichten, umschriebenen Entwicklungsstörungen bis zu schweren Behinderungen
  • Kinder mit Anfallsleiden (Epilepsien) als Therapieschwerpunkt
  • Kinder mit Körperbehinderungen als Therapieschwerpunkt
  • Kinder mit emotionalen Störungen oder Beziehungsstörungen
  • Kinder mit rezidivierenden Schmerzen insbesonder Kopfschmerzen

Aufgaben

  • Ärztliche & psychologische Diagnostik
  • Therapie & Beratung, um drohende sekundäre Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen, abzuwenden oder zu mildern.
  • Beratung der Eltern zu speziellen Problemen ihres Kindes und zu geeigneten Therapiemaßnahmen,
  • Interdisziplinäre Kooperation mit Fachleuten & Institutionen

Mitarbeiter*innen

Multiprofessionelles Team aus

Ärzt*innen, Psycholog*innen, Logopäd*innen, Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen, Heilpädagog*innen, EEG Assistent*innen

Kosten

Gesetzlich versicherte Patienten benötigen für eine kostenfreie Behandlung einen Überweisungsschein von ihrem Kinderarzt.

Träger

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.
Kontakt
Regensburger Kinderzentrum St. Martin
Wieshuberstr. 4

93059 Regensburg
Tel.: 0941-465020
Fax: 0941-46502-40
E-Mail: info@kinderzentrum-regensburg.de
Web: kinderzentrum-regensburg.de

Öffnungszeiten

Mo – Do: 8.00 – 17.15 Uhr
Fr: 8.00 – 12.30 Uhr
(nur nach telefonischer Anmeldung)


Sozialmedizinische Nachsorge – Bunter Kreis KUNO Familiennachsorge Regensburg an der Klinik St. Hedwig

Ganzheitliche familienorientierte Nachsorge für Früh- und kranke Neugeborene, chronisch-, schwerst- und krebskranke Kinder und deren Familie

Für wen

  • Früh-, Risiko- und oder kranke Neugeborene mit einem medizinisch-pflegerischen Versorgungsbedarf
  • Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen (Herzerkrankungen, neurologische Erkrankungen, urologische und nephrologische Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen usw.)
  • Kinder und Jugendliche mit Stoffwechselerkrankungen (Mukopolisaccharidosen, Mukoviszidose, Diabetes Mellitus Typ I, Mitochondriopathien usw.)
  • Kinder und Jugendliche mit Muskeldystrophien
  • Kinder und Jugendliche mit seltenen Erkrankungen
  • Kinder und Jugendliche mit onkologischen Erkrankungen
  • Kinder und Jugendliche mit angeborenen Behinderungen oder Fehlbildungen
  • Kinder und Jugendliche, die von einer Behinderung bedroht sind

Aufgaben

  • Unterstützung der Familien beim Übergang aus der stationären Versorgung in die eigene Häuslichkeit
  • Anleitung und Schulung in der medizinisch-pflegerischen Versorgung des Kindes
  • Koordination und Vernetzung von medizinisch-pflegerischen, therapeutischen und psychosozialen Hilfsangeboten
  • Psychosoziale Beratung und Begleitung in Krisensituationen
  • Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung und bei der Integration der Krankheit in den Lebensalltag
  • Entlastung der Familie

Mitarbeiter*innen

Das interdisziplinäre Team besteht aus Kinderkrankenschwestern, Case Manager*innen, Sozialpädagogin, appr. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und kooperiert  mit den Fachärzten, der Pflege, dem Sozialdienst, den Psychologen und dem therapeutischen Team der Klinik St. Hedwig in Regensburg.

Kosten

Die Sozialmedizinischen Nachsorge nach § 43 Abs. 2 SGB V  ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird während des stationären Aufenthalts von Facharzt der Klinik oder bis zu 6 Wochen nach dem stationären Aufenthalt von niedergelassenen Kinder-/Hausarzt verordnet.
Der Bunte Kreis KUNO ist akkreditiertes Mitglied im Bundesverband Bunter Kreis.

Träger

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg

Kontakt

KUNO Klinik St. Hedwig – Bunter Kreis KUNO Familiennachsorge Regensburg
Steinmetzstr. 1 – 3
93049 Regensburg
Tel. 0941 – 369–5008
Fax: 0941 – 369-5958
Email: bunter-kreis-kuno@barmherzige-regensburg.de
Homepage: barmherzige-hedwig.de

Öffnungszeiten

Mo – Freitag: 8.00 Uhr – 16-30 Uhr


Interdisziplinäre Frühförderstelle Regensburg d. Pater-Rupert-Mayer-Zentrums

Betreuung und Förderung von behinderten, von Behinderung bedrohten und entwicklungsverzögerten Kindern von der Geburt bis zum Schuleintritt

Für wen

  • Kinder von Geburt bis zum Schuleintritt
  • Betroffene in Stadt und Land

Aufgaben

  • Offenes und unverbindliches Beratungsangebot
  • Entwicklungsdiagnostik
  • Begleitung & Förderung der individuellen Entwicklung
  • Interdisziplinäres Förder- und Therapieangebot:
    Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Psychologie
  • Beratung und Zusammenarbeit mit Eltern
  • Fachliche Zusammenarbeit u.a. mit:
    Kinderärzten und Ärzten, Psychosozialen und medizinischen Einrichtungen,  Kindergärten

Mitarbeiter*innen

Dipl.-Sozialpädagog*innen, Heilpädagog*innen, Erzieher*innen, Dipl.-Psycholge, Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, Physiotherapeut*innen

Kosten

keine

Träger

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.
Orleansstraße 2a
93055 Regensburg

Kontakt

Interdisziplinäre Frühförderstelle Regensburg
Straubinger Str. 26
93055 Regensburg

Tel.: 09 41 46 29 23 0
Fax: 09 41 46 29 23 99
E-Mail: info@ifs-regensburg.de
Web: ifs-regensburg.de

Öffnungszeiten

Mo – Do: 8.00 – 17.00 Uhr
Fr: 8.00 – 17.00 Uhr


Frühförderung Sehen

Mobile Frühförderung und Beratung für Kinder mit Sehauffälligkeiten auch
wenn zusätzliche Einschränkungen vorliegen

Für wen

  • Kinder mit Verdacht auf eine Sehbeeinträchtigung
  • Sehbehinderte und blinde Kinder
  • Mehrfachbehinderte sehgeschädigte und hörsehgeschädigte/taubblinde Kinder und deren Familien (v. Geburt bis Einschulung)

Aufgaben

  • Funktions- u. Förderdiagnostik des Sehens im Lebensbezug
  • orthoptische Überprüfung
  • Wahrnehmungs-, Entwicklungs- u. Förderdiagnostik
  • Nachhaltige Förderung u. Begleitung in allen Entwicklungsbereichen
    (Hausbesuche)
  • Anleitung zu Mobilität u. Selbstständigkeit
  • Erweiterung von Umwelterfahrungen
  • Elternberatung zu Fragen der Sehbehinderung, Entwicklung, Erziehung, Kiga, Schulbesuch u.v.m
  • Info-Veranstaltungen, Eltern-Kind-Gruppen
  • Betroffenenforum, Familienwochenenden u. ä.
  • Kooperation mit Ärzten, medizinischen Fachdiensten, Kiga u. Vorschulen, Fachdienst für Kita/SVE

Mitarbeiter*innen

Heil-, Sozial-, Sonderpädagog*innen, Ergotherapeut*innen, Orthoptist*innen, Psycholog*innen

Kosten

keine

Träger

Blindenanstalt Nürnberg e.V., Blindeninstitutsstiftung Würzburg

Kontakt

Frühförderung Sehen
Web: frühförderung-sehen.de

bbs regensburg
Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte
Weißenburgstraße 25
93055 Regensburg
Tel.: 0941-64 660 370
Fax: 0941-64 660 371
E-Mail: info@bbs-regensburg.de
Web: bbs-regensburg.de

Blindeninstitut Regensburg
An der Brunnstube 31
93051 Regensburg
Tel.: 0941-793 452
Fax: 0941-2984 155
E-Mail: ff-rgb@blindeninstitut.de
Web: blindeninstitut.de

Öffnungszeiten

Zu den üblichen Geschäftszeiten
(außer Schulferien)


Interdisziplinäre Frühförderstelle für Kinder mit Hörbehinderung – Institut für Hören und Sprache Straubing

Mobile hör- und sprachgerichtete Frühförderung im Sinne einer ganzheitlichenTherapie für Kinder von der Geburt bis zur Einschulung.
Das Institut für Hören und Sprache in Straubing verfügt zudem über eine pädagogisch-audiologische Beratungsstelle.
Diese berät Eltern von Kindern mit Hör- und Sprachproblemen und bietet altersgemäße Hörprüfungen sowie Überprüfungen bei Verdacht auf zentral-auditive Wahrnehmungsstörungen an.
Nähere Informationen erhalten Sie über untenstehende Adresse.

Für wen

  • Hörbehinderte Kinder von den ersten Lebensmonaten bis zum Schuleintritt
  • Eltern hörbehinderter Kinder
  • normalhörende Kinder hörbehinderter Eltern
  • Ansprechpartner für Mitarbeiter*innen in Kindergärten und SVEs, die Hörbehinderte betreuen
  • Ansprechpartner für weitere Berufsgruppen, die mit hörbehinderten Kindern arbeiten

Aufgaben

  • Frühförderung unter Einbeziehung hörbehindertenspezifischen Fachwissens
  • Förderung sowohl im Elternhaus, im Kindergarten und in der Frühförderstelle
  • Beratung und Begleitung der Eltern hörbehinderter Kinder

Mitarbeiter*innen

Sonderschulpädagogin, Dipl.-Psychologin, Dipl.-Sozialpädagog*innen, Heilpädagog*innen, Pädakustikerin, Logopädin, Ergotherapeutin, Physiotherapeutin, Erzieher*innen, Verwaltungskraft

Kosten
keine

Träger
Bezirk Niederbayern

Kontakt

Interdisziplinäre Frühförderstelle für Kinder mit Hörbehinderung am Institut für Hören und Sprache in Straubing
Auf der Platte 11
94315 Straubing

Tel.. 09421-542150
Fax: 09421-542100
E-Mail: fruehfoerderung@ifh-straubing.de
Web: ifh-straubing.de

Öffnungszeiten

Mo bis Do: 8.00 – 18.00 Uhr
Fr: 8.00 – 14.00 Uhr


Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Kinder- und jugendsychiatrische Versorgung des Bezirks Oberpfalz mit Standorten in Regensburg, Weiden, Cham und Amberg

Für wen

Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen, Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten

Aufgaben

  • Diagnostik und Therapie psychiatrischer Erkrankungen
    (ambulant, teilstationär, stationär)
  • Beratung der Patienten und ihrer Eltern/Angehörigen
  • Krisenintervention bei akuter psychischer Erkrankung, Selbst-
    und Fremdgefährdung
  • Vermittlung weiterführender Hilfen nach der Behandlung,
    ggf. ambulante Nachbetreuung
  • ambulante störungsspezifische Eltern- und Patientengruppen

Mitarbeiter*innen

Multiprofessionelles Team bestehend aus
(Fach-)Ärzt*innen,Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen, pädagogische und pflegerische Fachkräfte, Logopäd*innen, Ergotherapeutin, Musiktherapeutin, Kunsttherapeutin, Motopädagoge, Verwaltungskräfte

Kosten

Finanzierung durch die Krankenkassen

Träger

Bezirk Oberpfalz

Kontakt

medbo
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Universitätsstrasse 84 (Eingang Vitusstrasse 3)
93053 Regensburg

Tel.: 0941-941-4004
Tel. nachts, Wochenende und Feiertage: 0941/941-0
Fax: 0941-941-4005
E-Mail: klinik-kjp-r@medbo.de
Web: medbo.de/kjp

Öffnungszeiten

Ambulanz werktags: von 8:00 – 16:00 Uhr
Klinik für Notfälle durchgehend erreichbar


Caritasverband Regensburg e.V.

Offene Behindertenarbeit OBA -Familienentlastende Dienste FED –
Der Familienentlastende Dienst (FED) der Offenen Behindertenarbeit ( OBA) bietet Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen Beratung sowie ambulante pädagogische und grundpflegerische Hilfen und Begleitung.

Für wen

Insbesondere Angebote für Familien mit behinderten Kindern und Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit körperlicher Behinderung und chronischer Erkrankung

Aufgaben

  • Ambulante Familienentlastende Dienste – Schwerpunkt bei behinderten
    Kindern und Jugendlichen
  • stundenweise Betreuung im häuslichen Umfeld, grundpflegerische und
    pädagogische Hilfestellung
  • Besuchs-, Begleit- und Assistenzdienste bei körperbehinderten Erwachsenen,
    Hilfen für pflegende Angehörige
  • Einzel- und Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche mit
    Behinderung – Hilfen zur aktiven Teilhabe am Freizeitleben
  • Freizeit-, Bildungs- und Begegnungsveranstaltungen: ein- und mehrtägig
    Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit

Mitarbeiter*innen

Dipl.-Sozialpäd. (FH), Heilerziehungspfleger, Erzieher, Bundesfreiwillige, Freiwillige im FSJ, Ehrenamtliche

Kosten

Gebührenaufstellung kann tel. erfragt werden

Träger

Caritasverband für die Diözese Regensburg e. V.

Kontakt

Offene Behindertenarbeit (OBA) – Familienentlastende Dienste (FED)
Plato-Wild-Straße 37
93053 Regensburg

Tel.: 0941/75012870
Fax: 0941/750128719

E-Mail: oba@caritas-regensburg.de
Web: caritas-regensburg.de

Öffnungszeiten
Mo-Fr: 9.00 – 12.00 Uhr und
Do: 13.00 – 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung


Koordinierende Kinderschutzstelle Stadt Regensburg (KoKi)

Für wen

  • Schwangere und Familien mit Kindern unter 3 Jahren
  • Aufgaben
  • Beratung, Begleitung und Unterstützung von Familien
  • Vermittlung von Frühen Hilfen
    • Familienhebammen
    • Familienpfleger*innen
    • Kinderkrankenschwestern
    • Kinderärzte
    • Kinderbetreuungseinrichtungen
    • Schwangeren- und Erziehungsberatungsstellen
    • Elternkurse

Mitarbeiter

Sozialpädagogen, Familienhebamme

Kosten

keine

Träger

Stadt Regensburg

Kontakt

Koordinierende Kinderschutzstelle
Stadt Regensburg
Richard-Wagner-Str. 20
93055 Regensburg

Tel.: 0941/507-2512
E-mail: koki@regensburg.de
Web: regensburg.de

Öffnungszeiten

Mo – Do: 8.30 – 16.00 Uhr
Fr: 8.30 – 12.00 Uhr


Regensburger Kindl – Ambulante Kinderkrankenpflege

Betreuung (intensiv-) pflegebedürftiger Kinder aller Altersstufen im häuslichen Umfeld oder Kindergarten, Schule etc.

Für wen

  • (intensiv-)pflegebedürftige Kinder mit diversen körperlichen, geistigen und seelischen Erkrankungen
  • Kinder in Palliativ- und Sterbesituationen
  • Kinder, die nach Krankenhausaufenthalten weitere Unterstützung benötigen
  • Kinder, die ärztlich verordnete Unterstützung in Schule, Kindergarten etc.
    benötigen

Aufgaben

  • Durchführung, Unterstützung u. Anleitung ärztl. verordneter Behandlungspflege
  • Unterstützung bei der Körperpflege oder deren Übernahme nach Wunsch
    Familienentlastung durch Verhinderungspflege
  • Betreuung u. Unterstützung in Palliativ- u. Sterbesituationen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen beteiligten Berufsgruppen
  • Qualitätssicherung durch den primären Einsatz von Pflegefachkräften
  • Pflegeberatungseinsätze im Rahmen der Pflegeversicherung

Mitarbeiter*innen

Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger*innen mit diversen Zusatzqualifikationen im Bereich der Intensiv- und Palliativpflege

Kosten

Gebührenaufstellung kann tel. erfragt werden Abrechnung erfolgt mit Kranken-, Pflege- und Sozialkassen

Träger

Mobile Ambulante Pflegepartner GmbH & Co. KG – Münchner Kindl, Regensburger Kindl

Kontakt

Regensburger Kindl – Ambulante Kinderkrankenpflege
Ansprechpartner*innen: Frau Jasmin Eichinger
Ludwig-Eckert-Str. 10
93049 Regensburg

Tel.: 0941-4024488
Fax: 0941-4024489
E-Mail: info@mobile-ambulante-pflegepartner.de
Web: mobile-ambulante-pflegepartner.de

Öffnungszeiten

Mo – Do: 09:00 – 17:00 Uhr
Fr: 09:00 – 15:00 Uhr


Ambulanter Pflegedienst der Lebenshilfe Regensburg / Regensburger Werkstätten

Pflegedienst mit Pflege- und Betreuungsangebot für geistig behinderte Erwachsene und deren Familien

Für wen

  • Menschen mit geistiger Behinderung
  • Menschen mit mehrfacher Behinderung
  • Aufgaben
    Pflegesachleistungen nach SGB XI
  • Häusliche Krankenpflege nach SGB V
  • Pflegeberatung nach § 37 (3) SGB XI
  • Unterstützung bei Anträgen an die Pflegekasse (z.B. auf Feststellung des Grades der Pflegebedürftigkeit, Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen…)
  • Verhinderungspflege
  • Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI

Mitarbeiter*innen

Pflegedienstleitung (PDL), stellvertretende PDL, Pflegefach- und Assistenzkräfte, pädagogische Fach- und Hilfskräfte

Kosten

Kosten für Pflege- und Betreuungsleitungen können tel. erfragt werden:
Abrechnung direkt mit den Kranken- und Pflegekassen.
Bei Vorliegen eines Pflegegrades werden die Kosten in der Regel von diesen übernommen.
Wir beraten Sie gerne!

Träger

Regensburger Werkstätten Gemeinnützige GmbH
Kontakt
Ambulanter Pflegedienst der Lebenshilfe Regensburg
Michael-Bauer-Straße 16
93138 Lappersdorf

Tel.: 0941/83008-48
Fax.: 0941/83008-21
E-Mail: ambulanter.pflegedienst@rws-lh.de
Web: lebenshilfe-regensburg.de

Öffnungszeiten

Mo. – Do: 8:00 – 16:00 Uhr
Fr: 8:00 – 14 Uhr Uhr
und nach Vereinbarung


Zahnpflegeprojekt für Menschen mit Behinderung

Praxis Dr. Andreas Winkler von Mohrenfels
Furtmayrstr. 5

Tel.: 0941-769 12